głupoty na temat wypowiedzi Benedykta XVI - umieszczone na obszarze: polityki, gospodarki i wojskowości - oczami i piórkiem lewacko-libertyńsko-liberalnej
.:młodzieżówki .:journalistycznej .:bezmyślności
wer soll es bezahlen?
----- Original Message -----
Sent: Tuesday, May 30, 2006 1:19 AM
Subject: Newsletter vom 30.05.2006 - Deutscher Sohn
Newsletter vom 30.05.2006 - Deutscher Sohn
BERLIN/OSWIECIM/VATIKANSTADT (Eigener Bericht) - In einer als empörend
empfundenen Rede hat das Oberhaupt der katholischen Kirche, der
deutsche Papst Benedikt XVI., die Mordtaten des
nationalsozialistischen Deutschland einer "Schar von Verbrechern"
zugeschrieben. Dieser "Schar" seien die Deutschen ausgeliefert gewesen
und wurden "mißbraucht", behauptete der deutsche Papst bei einer Reise
in das frühere Konzentrationslager Auschwitz. Die Äußerungen rufen
internationalen Widerspruch hervor. Der deutsche Papst erwecke den
Eindruck, er wolle seine Landsleute von jeder Verantwortung
freisprechen, heißt es in der französischen Presse. Die
Selbstentschuldungen bleiben in der Bundesrepublik weitgehend
unkritisiert und treffen auf das Einverständnis breiter
Gesellschaftsgruppen. Während Ratzinger für die Masse der Deutschen
("unser Volk") historisches und göttliches Vergeben erbat, griff der
Papst, ein früherer Besatzungssoldat im Dienst des NS-Regimes, seine
damaligen Gegner der Anti-Hitler-Koalition in Auschwitz scharf an: Das
"Blutopfer der russischen Soldaten" habe eine "Doppelbedeutung", da es
"einer neuen Diktatur" gedient hätte, sagte Ratzinger. Ähnliche Thesen
werden in der deutschen und internationalen Revisionisten-Szene
vertreten. Sie gelten den Truppen, die das Konzentrationslager
Auschwitz am 27. Januar 1945 befreiten und gemeinsam mit den Soldaten
der Westmächte bis zur erfolgreichen Eroberung des Berliner Reichstags
kämpften. Revisionistische Anklänge, die sich auch gegen die
völkerrechtlichen Vereinbarungen des Potsdamer Abkommens richten, hat
Ratzinger bereits früher erkennen lassen.
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